Kamineinbau – was gilt es zu beachten?

Ob Neubau oder Altbau, Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung – wer einen Kamin nachträglich in seinen eigenen vier Wänden einbauen (lassen) möchte, kann dies in der Regel ohne großen Aufwand tun. Allerdings gilt es ein paar Regeln und Tipps zu beachten, bevor das Projekt angegangen wird. Welche das sind, wird in den folgenden Absätzen kurz zusammengefasst.

Und noch ein Hinweis: Mehrparteienhäuser, Wohnanlagen und Eigentumswohnungen werden für gewöhnlich von einem Hausverwalter betreut, der in jedem Fall vor dem Kamineinbau zurate gezogen werden sollte – dieser kümmert sich nicht nur um Betriebskostenabrechnungen als auch die Abnahmen und Organisation von Eigentümerversammlungen, sondern auch Instandsetzungen. Wer keinen entsprechenden Betreuer hat, findet unter http://www.hausverwalterscout.de/Essen einen neuen Ansprechpartner und kann vielleicht auch mit ihm zusammen das Projekt Kamineinbau gemeinsam realisieren.

Tipps für Freunde des prasselnden Kaminfeuers

  • Tipp 1: Wer in seinem Haus einen Kamin einbauen lassen möchte, sollte in jedem Fall einen Mann vom Fach hinzuziehen – noch bevor das Eigenheim fertiggestellt wird. Dieser weiß ganz genau, wie der Kamin in den Prozess der Fertigstellung am besten integriert werden kann, ebenso wie in bestehenden Häusern, die nachträglich noch eine Feuerstelle verpasst bekommen sollen.
  • Tipp 2: Sollte der Kamin in einem Neubau installiert werden, nachdem dieser bereits fertiggestellt wurde, ist ein Außenschornstein aus Edelstahl die beste Wahl: Er ist nicht nur unter Hausbesitzern sehr beliebt, sondern auch sehr preisgünstig. Darüber hinaus kann er recht schnell montiert werden, ohne viel Schmutz zu verursachen.
  • Tipp 3: Wenn der Kamin in einem älteren Haus nachträglich eingebaut werden soll, gibt es auch noch eine elegantere Lösung, die jedoch mehr Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Darüber hinaus müssen oftmals Zwischendecken aufgestemmt oder notwendige Dacharbeiten verrichtet werden, um das Projekt Kamineinbau fachmännisch durchzuführen.
  • Tipp 4: Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass sich viele Menschen sogenannten Photovoltaikanlagen (Solarzellen) auf dem Dach installieren lassen, um ihre Stromkosten zu reduzieren. Wenn obendrein noch ein Kamin nachträglich eingebaut werden soll, kann in diesem Zusammenhang gleich ein Zug mehr gelegt werden – nämlich als Installationsschacht für den Kamin.
  • Tipp 5: Auch in einem Altbau ist die nachträgliche Installation eines Kamins gar nicht mal so kompliziert – auf der einen Seite können oftmals bereits vorhandene Abgaszüge einfach wieder reaktiviert werden, auf der anderen Seite gibt es mittlerweile auch preiswerte Nachrüstungsmöglichkeiten, die relativ unkompliziert verlaufen.
  • Tipp 6: Meistens muss in den Altbauten nur ein neuer Zugang hergestellt werden – beispielsweise zu einem vorhandenen Schornsteinzug. Sind bereits mehrere Züge vorhanden, müssen sie durch den Einzug eines Edelstahl- oder Schamotterohrs nur saniert werden, damit mögliche Lärm- und Schmutzbelästigungen nur geringfügig auftreten.
25.05.2012 - Kategorie: Allgemein, Kaminöfen - Kommentar schreiben - Trackback

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